lattenroste
Die
richtige Abstimmung des Schlafsystems ist ein entscheidender Faktor für
gesunden und erholsamen Schlaf.
Die
Unterfederung soll unterstützend wirken, darf aber nicht zu starr sein, um sich
den gesunden, ständig wechselnden Schlafpositionen anpassen zu können. Daher
gehören flexibel gelagerte Federholzleisten zur Mindestausstattung einer
zeitgemäßen Unterfederung. Die meisten Matratzen-Hersteller gewähren nur eine Garantie
bei Verwendung eines Lattenrostes mit mindestens 28 Leisten. Für
hochpunktelastische Latexmatratzen
machen bis zu 42 Leisten Sinn.
Erhöhten
Schlafkomfort schenkt die Möglichkeit einer individuell regulierbaren Körperunterstützung.
Mit ihr kann das Schlafsystem aus Matratze und Unterfederung noch sensibler auf
die Bedürfnisse eingehen, die sich aus Schlafposition und Körperbau ergeben.
So
profitieren Bauchschläfer z.B. von einer Mittelzone, die die Matratze in der
Mitte leicht nach oben drückt und beugen so der Ausbildung eines Hohlkreuzes
vor. Rückenschläfer können den Kopf- und Beckenbereich besonders weich
einstellen und so eine zusätzliche Absenkung erlauben, um eine korrekte
Schlafposition zu erzielen. Seitschläfer mit Schulterbeschwerden erhalten die Möglichkeit
einer noch weicheren Lagerung der sensiblen Schulterpartie, die oft für
Nackenbeschwerden oder eingeschlafene Arme veranrtlich ist.
Eine Bein- und Oberkörperverstellung und womöglich die zusätzliche
Verstellbarkeit von Kopf- und Fußteil bieten Entlastung bei Knieschmerzen und
Durchblutungsstörungen, wirken wohltuend bei Venenleiden und Sodbrennen und
erlauben eine korrekte, die Wirbelsäule nicht unnötig belastende, Haltung beim
Lesen oder Arbeiten im Bett. Es gibt
verstellbare Unterfederungen, die so weit aufklappbar sind, dass man bequem
den Bereich unter dem Bett erreicht und so das Saubermachen erleichtern bzw. den
Stauraum im Bettkasten zugänglicher machen - z.B. der
Fey&Co Lignum KF Lift.
Verstellbare
Unterfederungen fordern eine hohe Biegeelastizität wie sie von Kaltschaum- und
Latexmatratzen erfüllt wird. Federkernmatratzen sind meist nur bedingt für
eine Verstellung geeignet.
Als
weitere Hauptaufgabe gewährleisten Lattenroste die ausreichende Luftzirkulation
für den Abtransport der Feuchtigkeit.
Taschenfederkernmatratzen
brauchen eine sehr breite Unterstützung und auf keinen Fall einen Tellerrost
oder ähnliche Roste. Ein spezielles Lattenrost Programm für
Taschenfederkernmatratzen bietet Röwa mit dem Ökotestprogramm
Röwa Basic und der
Röwa Etera Linie.
Für
überdurchschnittlich schwere Personen führen wir Unterfederungen in verstärkter
XXL Version in den Breiten 90 und 100 cm aus dem Röwa
Legra Programm.
Sinnvoll ist der Einsatz bei einem Körpergrößen/Gewichtsverhältnis im
Bereich "extra fest" in der Tabelle für die
Härtegradempfehlung.
Grundsätzlich
gibt es folgende drei
Gruppen bzgl. Verstellbarkeit von Unterfederungen:
Als 'fix' oder unverstellbar werden Unterfederungen bezeichnet, die keine Höhenverstellung im
Kopf und Fußbereich bieten. Einige 'fixe' Lattenroste bieten die Möglichkeit einer
individuell
regulierbaren Stützwirkung. Fixe Unterfederungen sind für alle
Matratzentypen und Biegeelastizitäten geeignet. Wer auf ein metallfreies
Bett Wert legt, wird sich meist für diese Variante entscheiden.
Verstellbare
Unterfederungen bieten die Möglichkeit, einzelne oder mehrere Körperpartien
hochzulagern. Die Verstellung verteilt sich dabei meist auf ca. 1/3 der
Liegefläche für das Kopfteil und 2/3 für das Fußteil. Manche
Hersteller bieten auch eine getrennte Verstellung für Kopf-, Rücken-/Oberkörper-
und Fußteil. Einige ´verstellbare´ Lattenroste bieten ebenfalls die Möglichkeit
einer individuell regulierbaren Stützwirkung.
Verstellbare
Unterfederungen sollten nur zusammen mit einer Kaltschaum- oder
Latexmatratze genutzt werden, auch wenn die Hersteller gern etwas Anderes
behaupten!
Beim
Motorrahmen wird die Hochlagerung einzelner Körperpartien von
Motoren via Bedienungssatellit vorgenommen und bietet damit eine weitere
Komfortsteigerung gegenüber manuell verstellbaren Rahmen. Über Memory-Funktionen können die bevorzugten Positionen eingespeichert
werden. Unsere Erfahrungen zeigen, dass die Hochlagerung mit Motorrahmen
– wenn man sie sich einmal gegönnt hat – sehr viel mehr (und mit
wachsender Freude) genutzt werden, als manuell verstellbare Rahmen.
Gute,
zeitgemäße Motorrahmen tragen der Forderung nach einem Schlafzimmer ohne
'Elektrosmog' Rechnung und verfügen über einen automatischen
Freischaltmechanismus, sobald die Verstellung vorgenommen worden ist.
Natürlich
verfügen auch einige Motorrahmen über die Möglichkeit einer individuell
regulierbaren Stützwirkung.
Verstellbare
Unterfederungen sollten nur zusammen mit einer Kaltschaum- oder
Latexmatratze genutzt werden, auch wenn die Hersteller gern etwas Anderes
behaupten!
Noch ein Wort zum Thema Motoren-Schwelbrände in Bettrahmen:
Bekannt geworden sind Vorfälle dieser Art ausschließlich Betten im
Krankenhaus- und Pflege-Bereich. Es konnten drei Risiko-Faktoren
herausgearbeitet werden, die im Privatbereich jedoch ausgeschlossen werden
können.
1. Minderwertiges Material aufgrund des Preisdrucks
2. Die Betten werden sehr häufig auf Rollen bewegt, wobei häufig Kabel
überrollt bzw. unsachmäßig gehandhabt werden, wodurch offene oder
Scheuerstellen entstehen können.
3. Mangelnde Sorgfalt von seiten des Pflegepersonals, aus Zeit- oder anderen
Gründen
Duch den normalen Verstellvorgang werden keine Materialschäden
hervorgerufen, denn daraufhin wurden die Motorrahmen ja entwickelt.
Von RÖWA wissen wir, dass sie ausschließlich
Motoren von Markenherstellern mit einem hohen Qualitätsniveau einsetzen.
Darüber hinaus sorgt die serienmäßige Netzfreischaltung mit zweipoliger
Stromabschaltung für zusätzliche Sicherheit, denn: wo keine Spannung
anliegt, kann kein Schwelbrand entstehen.
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